Pine Ridge Estate
Eine 1.200-Quadratmeter-Residenz auf einem Grat oberhalb von Aspen. Vier Pavillons, eine Horizontlinie, und die Weite der Rocky Mountains als täglichen Hintergrund.
Kein Haus. Vier Pavillons.
Pine Ridge Estate löst das klassische amerikanische Mountain Home in eine Sequenz von vier autonomen Pavillons auf, die durch verglaste Übergänge verbunden sind. Wohnen, Schlafen, Gäste und Spa — jeder Pavillon eine eigene Welt, jeder mit eigener Ausrichtung zur Landschaft.
Die Holzverkleidung aus dunkel geräucherter finnischer Polarkiefer kontrastiert mit Sichtbetonkernen aus lokalem Zement und raumhohen Stahlrahmen-Fenstern. Eine amerikanische Bautypologie in skandinavischer Handschrift.
Die Erschließung erfolgt unterirdisch — eine 80 Meter lange Galerie mit Oberlichtern verbindet alle Pavillons. Bei Schnee bleibt das Estate bewohnbar, auch wenn die Aufbauten tief verschneit sind.
Architektur als Horizontlinie.
Der Grat, auf dem Pine Ridge Estate steht, ist von drei Seiten sichtbar. Die architektonische Antwort: eine radikal horizontale Komposition, die sich in die Topografie einlegt statt sich über sie zu erheben. Jeder Pavillon ist maximal zwei Geschosse hoch; die längste Fassade misst 58 Meter.
Im Inneren öffnen sich 3,8 Meter hohe Räume zu einer durchgehenden Glasfront nach Westen. Die Rocky Mountains werden zur Tapete — aber nicht bildhaft, sondern räumlich.
„Das Haus arbeitet wie ein Teleskop. Es rahmt und reduziert.“ J. Halliday, Co-Architekt
Das Estate in Zahlen.
Zertifiziert nach LEED Platinum und Passivhaus Plus. Vollständige Netzautarkie im Sommer.
„Es fühlt sich wie ein Observatorium an, nicht wie ein Haus.“Bauherr · Colorado
Ein Estate für Ihre Landschaft.
Komplexe Topografien, autarke Systeme, internationale Baulogistik — unsere Disziplin.
