Shirakawa Retreat
Ein Rückzugsort im Birkenwald Hokkaidos. Die stille Begegnung zwischen finnischer Konstruktion und japanischer Raumphilosophie.
Zwei Traditionen, eine Ruhe.
Shirakawa Retreat ist ein Dialog zwischen zwei Holzbau-Traditionen, die sich an ihren Wurzeln berühren: der finnischen Hirsi-Bauweise und der japanischen Sukiya-Architektur. Beide teilen die Präzision des Fügens, die Ehrfurcht vor dem Material, die Zurückhaltung im Ausdruck.
Das Haus folgt einer Engawa-Achse — einem überdachten Übergang zwischen Innen und Außen. Tatami-Bereiche wechseln mit raumhohen Verglasungen. Zentrale Zeremonie des Hauses: ein Onsen-Pavillon aus finnischer Fichte und Hinoki-Holz.
Die Bauteile wurden in Finnland gefertigt und per Seecontainer nach Tomakomai transportiert. Ein japanisches Bauteam montierte sie in 11 Wochen.
Ein Haus, das sich aus Zwischenräumen baut.
Die japanische Gestaltungsidee des Ma — der gestaltete leere Raum zwischen den Dingen — bestimmt die Proportionen. Räume werden nicht gefüllt, sondern eröffnet. Zwischen den Schiebetüren aus Kiefer und Washi-Papier entstehen Sequenzen, nicht Grundrisse.
Die tragende Struktur aus finnischem CLT ist nach traditioneller japanischer Nuki-Bauweise sichtbar geführt. Das Holz altert zu einer silbergrauen Patina, die den Birkenwald fortsetzt.
„Finnische Architektur versteht, was japanische Architektur nie aussprechen muss.“ Kazuko Takanawa, Architektin
Das Retreat in Zahlen.
Geplant für extreme Schneelagen in Niseko mit bis zu 14 Metern Jahresschneefall.
„Ein Haus, das sich anfühlt, als wäre es immer dort gewesen.“S. Tanaka · Bauherr
Ihr Rückzug, wo immer.
Ob am Wald, am Meer oder im Gebirge — wir planen Ihr Retreat ortsspezifisch.
