Villa Aurora
Eine private Residenz am Rand des Pallas-Yllästunturi-Nationalparks. Geschrieben in Massivholz, Glas und Stille — für ein Leben unter dem Nordlicht.
Ein Haus, das in die Landschaft versinkt.
Die Villa Aurora ist keine Setzung. Sie ist eine Antwort auf den Ort — auf die weite, vom Wind geschliffene Fjell-Landschaft Lapplands. Die Horizontale des Grundrisses folgt dem Gelände, die dunkle Holzfassade verschwindet zwischen Fichten und Schnee.
Im Inneren öffnet sich das Haus in einer einzigen, 18 Meter langen Raumachse — flankiert von raumhohen Verglasungen nach Norden. Das Nordlicht wird Teil der Architektur.
Über einen unterirdischen Wegenetz ist der Sauna-Pavillon mit dem Hauptbau verbunden. Finnische Badekultur, in zeitgenössische Sprache übersetzt.
Polarkiefer, dunkel gebürstet.
Die Außenhaut besteht aus langsam gewachsener finnischer Kiefer, in drei Tiefen gebürstet und in einem traditionellen Öl-Ruß-Verfahren dunkel gefärbt. Mit den Jahren entwickelt das Holz eine silbrig-graue Patina, die die Architektur noch tiefer in die Landschaft einbettet.
Im Innenraum verläuft die Materialität in die andere Richtung: heller, sägerauer Ahorn, warmer Travertin und eine einzelne, sechs Meter lange Küchenzeile aus rohem Stahl. Kein Detail ist laut.
„Wir wollten ein Haus bauen, in dem man im Dunkel nicht allein ist.“ M. & E. Lindqvist, Bauherren
Die Villa in Zahlen.
Alle Kennwerte wurden am gebauten Objekt nach Fertigstellung gemessen und entsprechen dem finnischen Passivhaus-Standard.
„Dieses Haus ist das Ruhigste, was wir je gebaut haben.“PLH Studio · Projektleitung
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